Ez-Zitouna-Moschee

Im Herzen von Medina befindet sich die hochangesehene Ez-Zitouna-Moschee (Ölbaummoschee), die im achten Jahrhundert erbaut wurde. Gegen eine Gebühr können Sie einen Rundgang auf dem Innenhof des Gebäudes machen und die schönen Majolikadekors an den Säulen, den faszinierenden weißen Stuck an den Decken und das ästhetisch geschnitzte Holz am Vierkantmi­narett bestaunen. Wie die meisten Moscheen, hat das Dach der Ez-Zitouna-Moschee grüne Ziegelsteine und vier goldene Kugeln, die das Minarett prunkvoll ausschmücken.

 

Trois Medersa (Schule)

Die Trois Medersa befindet sich südlich der Ez-Zitouna-Moschee und ist eine, der drei Mederes (Schulen). In den ehemaligen Koranhochschulen lernten und lebten einst muslimische Studenten. Mittlerweile wird das Gebäude Trois Medersa von kulturellen und sozialen Organisationen genutzt. In einer der anderen Bauten hat ein Medizinerverband seinen Sitz. In der Medersa Bachia (das dritte Gebäude) wurde eine Kunsthandwerksschule gegründet. Durch ein Tor gelangen Sie in das Gebäude und können sich die Trois Medersa von innen anschauen.

 

 

Hammam ech-Kachachine (Dampfbad)

Gegenüber von der Trois Medersa befindet sich der Hammam ech-Kachachine, das bekannteste Dampfbad der Altstadt. Sie erkennen das Gebäude an den rotgrün gestreiften Säulen. Entspannen und entschlacken Sie in einer architektonisch stilvollen Atmosphäre mitten in Medina.

 

 

 

Tourbet el-Bey (Mausoleum)

In der Altstadt von Tunis können Sie zudem das Tourbet el-Bey, das Mausoleum der Husseiniten-Herrschaft aus dem 18. Jahrhundert besuchen. Die Baustilrichtung des Grabmals erinnert innen wie auch außen an die italienische Reaissance. Genießen Sie den Anblick des pompös errichteten Baus mit vierfarbigen Marmor-Dekorationstechniken und den feinen Stuck an den Kuppeln des Hauptsaals. In den Nebenräumen des Tourbet el-Bey befinden sich die Gräber der Husseiniten-Fürsten aus der Epoche des osmanischen Reiches.

 

 

 

Dar Ben Abdallah (Volkskundemuseum)

In der Rue Sidi Kacem der Altstadt finden Sie das Dar Ben Abdallah, das Volkskundemuseum. Die Räumlichkeiten wurden sehr gut restauriert und im Stil des 19. Jahrhundert eingerichtet. Verschiedene Lebenssituationen, Rituale und kulturelle Ereignisse werden im Museum anhand von Puppen dargestellt. Schauen Sie sich Szenen an wie die Braut auf ihre Hochzeit vorbereitet wird oder das Hausherr beim Studium des Korans und viele weitere Lebensbereiche des tunesischen Volks. Tauchen Sie in eine andere Kultur ein.

 

 

Dar Othman (Palast)

Sie können sich zudem das Dar Othman, Rue el-M’Bazz, einen Palast anschauen. Den Dar Othman sollten Sie sich nicht entgehen lassen, da er zu den prunkvollsten Palästen der Welt gehört. Der Palast, der im 17. Jahrhundert von Othman Dey erbaut wurde, zeichnet sich durch seinen idyllischen Innenhof und den ausgefallensten Dekors aus. Staunen Sie über die Vielfalt der ästhetischen Ausschmückungen der Fassaden. Besonders beeindruckend ist der schwarzweiße Marmor an den Tor- und Bogenrahmen des Baus.

 

 

Hammouda Pacha (Moschee und Mausoleum)

In der Medina von Tunis sollten Sie sich einen Besuch der Hammouda Pacha Moschee und des dazugehörigen Mausoleums nicht entgehen lassen. Hier befindet sich die Grabstätte des Herrschers Hammuda al-Husain (1782-1814). Die 1655 unter türkischer Macht erbaute Moschee verfügt über ein achteckig konstruiertes Minarett und einem Dekor im maurisch-andalusischen Baustil. Das pyramidenförmige Grabmal ist nicht zu übersehen. Der archetektonisch türkische Einfluss ist im gesamten Bauwerk und Innenhof erkennbar. Besonders beeindruckend ist der von Säulen getragene Bogen im Innenhof, die Säulen mit korinthischen Kapitellen an verschiedenen Türen und Fenstern sowie das ästhetische Muster, das sich im gesamten Baukonstrukt wiederholt.

 

 

Youssef Dey Moschee

Die Youssef Dey Moschee liegt ebenfalls in der Altstadt von Tunis und ist im ähnlichen Baustil wie die Hammouda Pacha Moschee errichtet. Sie entstand im 17. Jahrhundert und diente als Gebetshaus für die Einsiedler während des Osmanischen Reiches. Das achteckige Minarett mit dem überdachten Balkon und das Dekor an den Außenfassaden, machen das Gotteshaus so interessant. Die prachtvoll geschmückten Innenräume der Moschee mit der Grabstätte von Youssef Dey dürfen nur von Muslime betreten werden.

 

 

Kasbah Moschee

Die historisch geprägte Kasbah Moschee liegt schon außerhalb der Altstadt. Sie wurde etwa im Jahre 1230 in der Epoche der Hafsiden-Dynastie erbaut und ist bis heute als einziges Gebäude der Kesbah (Festung) von Tunis erhalten geblieben. Aufgrund der Historik steht das Gotteshaus unter Dankmalschutz. Auffallend ist auch hier die andalusische Baustilrichtung am wunderbar erhaltenen und prachtvollen Minarett.

 

 

 

Avenue Habib Bourguida

Die nach dem ersten Präsidenten Tunesiens benannte Avenue Habib Bourguida ist ca. 2 Kilometer lang und führt von Ville Nouvelle bis zur Place de la Victoire bei Medina. Schlendern Sie durch die schönen Geschäfte an der Avenue und besuchen Sie eins der zahlreichen eleganten Restaurants oder modernen Cafés. Die Dekors der modernen Avenue sind im Klassizismus und Jugendstil nach europäischer Tradition angefertigt worden und zum größten Teil noch bestens erhalten geblieben. Genießen Sie das wunderschöne Panorama bei Sonnenuntergang über das Mittelmeer in einer herrlichen Atmosphäre.

 

 

Theater Municipal

Das Theater Municipal wurde im Jahre 1902 im Jugendstil erbaut und befindet  sich an der Avenue Habib Bourguiba. Das Theater ist das älteste von drei Theatern in Tunesien, in dem neben Opern und Ballettveranstaltungen auch Symphoniekonzerte und Dramaaufführungen stattfinden.

 

 

 

Kathedrale von Tunis

Die beeindruckende Kathedrale liegt auf dem Byrsa-Hügel in Tunis. 1884 im maurischen Stil erbaut, ist das Bauwerk heute im guten Zustand. Besonders auffallend sind der Eingangsbereich, der aus Hufeisenbögen geformt wurde und die prunkvollen Turmspitzen.

 

 

 

 

 

 

Bab Al Bahr

Bab Al Bahr ist arabisch und heißt übersetzt Seetor oder Hafentor. Das bedeutende Bauwerk wurde 1860 gebaut und befindet sich an der östlichen Grenze von der Altstadt Medina. Besonders beeindruckend ist der Rundbogen-Baustil und die Historie, die sich hinter den Namen des Tors verbirgt. Das heute freistehende Bauwerk erhielt den Namen "Bab Al Bahr", da seine Toren in  Richtung zum Meer öffnen. Während der französischen Koloniezeit wurde das Tor auch "Tor von Frankreich" genannt. Es war ursprünglich ein Teil der mächtigen Stadtmauer von Tunis. Im Lauf der Zeit wurde die Stadtmauer immer mehr abgebaut und verlor damit auch  immer mehr an Bedeutung. Die meisten der nebenanstehenden Gebäude sind erst im Jahre 1931 entstanden.

 

 

Bardo-Museum

Das in Tunis Stadtteil Le Bardo gelegene Bardo-Museum dürfen Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen. Es ist nicht nur das älteste und größte archäologische Museum in Tunesien - in diesem Museum befindet sich auch die weltweit einzigartige Sammlung antiker römischer Mosaiken. Neben der Kollektion von bunten, historischen Steinbildern, können Sie auch die Architektur und Lebensform der tunesischen Oberhäupte vor der Besatzungszeit Tunesiens bestaunen. Sehr interessant ist zudem die frühchristliche Abteilung mit dem in Kelibia gefundenen Taufbecken aus dem 6. Jahrhundert. Unter anderem können Sie sich auch punische Kulturgegenstände und die arabische Abteilung mit wunderschönen arabischen Schriftzügen aus dem Koran anschauen.

 

 

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