Grande Mosquée (Moschee)

Die Grande Mosquée wurde im Jahre 850 als Festung erbaut, um Sousse zu schützen und zu verteidigen. An den Außenmauern können Sie die Zinnen sehen, die früher zur Deckung vor feindlichen Angriffen dienten. Der Innenhof des Baus ist sehr schlicht gehalten. Aus dem Bauwerk ragen zwei Wachtürme hinauf

Während die Moschee äußerlich schmucklos gehalten ist, zieren sich die Gebetsräume mit prunkvollen Säulen, alten Kapitellen und die Mihrab-Nische, die mit Stuck versehen ist. Nichtmuslima haben keinen Zutritt in die Gebetsräume.

 

Ribat (Festung)

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Gegenüber der Grande Mosquée befindet sich die Festung Ribat. Der Stützpunkt wurde im 8. Jahrhundert für Glaubenskrieger erbaut. Das Gebäude hat einen schmalen Wachturm, kleine Schlafräume für die Krieger und einen alten Gebetsaal. Da im Ribat nicht mehr gebetet wird, dürfen Sie die Räume betreten und die einfache Architektur und den schlichten Dekor bewundern.

 

 

Kesbah (Festung)

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In der Medina finden Sie auch die Kesbah, in der sich momentan das archäologische Museum befindet. Das kriegerische Bauwerk stammt aus dem 9. Jahrhundert und dient mittlerweile zu friedlichen Zwecken. Sie können sich im Museum der Festung bemerkenswerte Schätze der Römer und antike Mosaiken anschauen.

 

 

 

Catacombes du bon pasteur (Rue Abdel)

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Im 3./4. Jahrhundert fand in Nordafrika die Christenverfolgung statt. Die Christen errichteten deshalb geheime Katakomben, um sich mit ihrer Kultur auseinanderzusetzen und ihre Toten beizusetzen. Eine dieser Katakomben ist die Catacombes du bon pasteur (Rue Abdel) südwestlich der Medina von Sousse. Sie können unterirdische 300 Meter der geschätzten 5 Kilometer des geheimen Ortes besichtigen. Auf die mit Fackeln beleuchteten Wege sehen Sie 105 Grabmäler, zum Teil mit frühchristlichen Zeichen wie etwa der Fisch oder die Taube.

 

Medina von Sousse

Die Medina von Sousse gehört zu den wertvollsten Erzeugnissen der arabischen Baukunst in Tunesien. Über die historisch geprägte Zeit hinweg ist die schöne Medina makellos geblieben und deshalb für Touristen besonders attraktiv und sehenswert. Durch das reichhaltige Warenangebot  im überdachten Teil  der Souk el Reba kommt jeder Tourist auf seine Kosten. Von farbenreichen Stoffen und handgeknüpften Teppichen bis hin zu feinverarbeiteten Decken, bietet der Souk el Reba alles was das Herz begehrt. Nahe der Rue d'Angleterre gibt es zahlreiche Lebensmittelgeschäfte und Marktstände, die massig und bunt mit frischen Früchten und Gemüse gefüllt sind.

 

 Museum dar Essid

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Das im Jahre 18000 erbaute Bauwerk bietet einen faszinierenden Einblick in die Welt des Bürgertums. Während der Osmanischen Zeit in Tunesien lebte ein wohlhabender römischer Adliger in diesem Haus. Mittlerweile wurde das Gebäude restauriert und mit einer antiken Ausstattung versehen.
 
Ein großflächiger, mit Fliesen ausgestatteter Innenhof ist von mehreren Räumen umgeben, die zum Teil über ein hochwertig verzierten Zugang zu erreichen sind. Das prachtvolle Eingangstor ist mit Symbole aus der islamischen und christlichen Kultur versehen. In einem Raum kann man eine Sammlung verschiedener Düfte entdecken und an den Wänden hängende Heiratsverträge, Urkunden über Haus- und Grunderwerbe sowie islamische Totenscheine sehen. Das Badezimmer ist mit Marmor, aus Carrara stammend, geschmückt und mit einem bemerkenswerten römischen Pissoir aus dem 3. Jh. vor Chr. ausgestattet.
Die Küche des herausragenden Bauwerks ist an den Wänden mit andalusischen Fliesen versehen. Erwähnenswert ist zudem, dass alle in diesem Haus befindlichen Uhren aus der Zeit des Osmanischen Reiches sind und aus Deutschland stammen.

 

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